4 neue Beiträge

Die 4 neuesten Beiträge auf der Community of Knowledge beschäftigen sich mit 4 völlig unterschiedlichen Themen. Das freut mich um so mehr, weil sie dadurch die Bandbreite an Themen, die das Wissensmanagement in Unternehmen umfassen kann, auf einen Blick sichtbar werden lassen. Lassen Sie mich mit meinem Lieblingsartikel von den Vier „Neuen“ beginnen.

Herr Weichbrodt beschreibt in seinem Beitrag „Zukunftsfähig dank Wissensmanagement“ einen Klassiker: die Einführung von Wissensmanagement. Auch wenn der Beitrag schon älter ist, so hatte er mich doch gleich bei dem ersten Lesen überzeugt. Herr Weichbrodt schreibt offen und ehrlich über die Vorurteile und Hürden. Der Text wirkt glaubhaft. Und das schönste: Es gibt (trotzdem) ein Happy End! Das scheine nicht nur ich so zu shen. Die Zugriffszahlen zeigen, dass auch die Leser den Beitrag interessant finden.

Frau Natsikos hat unter der Betreuung von Herrn Richter ihre Diplomarbeitzu einem viel zu wenig beachteten Thema im Wissensmanagement geschrieben: dem „Nichtwissen als möglichen Erfolgsfaktor in Organisationen“. Es scheint auch ein Widerspruch zu sein, sich ausgerechnet als Wissensmanager mit NIC HTwissen als Ziel und nicht als zu behebendes Problem zu befassen. Der Beitrag von Frau Natsikos geht sehr komprimiert auf das Thema ein. Sie führt zunächst in die Begrifflichkeit ein und weist auf den Knowledge Overload als negative Begleiterscheinung hin und den kreativen Aspekt des Nichtwissens bei der Suche nach innovativen Lösungen hin. Ich sehe die Thesen teilweise kritisch, aber eines steht meiner Meinung nach fest: Dieser Aspekt sollte mehr im Fokus der Wissenschaft stehen. Die Frage „Wie viel sollte jeder wissen?“ impliziert immer auch die Frage „Welches Wissen benötigt der Einzelne nicht?“.

Der Kanadier Greg Procknow schreibt in seinem Beitrag „Contrasting Leadership Development Techniques to that of a Transactional Organization compared to a Transformational Organization“ über Führungsstile. Wie der Titel schon sagt, stellt er die „Transformational Organization“ und die  „Transactional Organization“ an den Beispielen Johnson&Johnson und der Kanadischen Armee gegenüber. Interessanterweise soll die Kanadische Armee mehr zu einer transformalen Organisation gewandelt werden. Ob das gelingt? Bei dem Militär ticken die Uhren doch anders.
Siehe dazu auch den Beitrag Wissensmanagement in der Bundeswehr – ein Werkstattbericht auf der Community of Knowledge

Technisch wird es im Beitrag „Tools für Übersetzer“ von Jack Waley-Cohen. Ausgehend von den eigenen Erfahrungen bei der Erstellung eines Tools für Übersetzer verweist Herr Waley-Cohen auf die Vorteile der XML-Sprache, insbesondere auf die Open Architecture for XML Authoring and Localisation (OAXAL), einem offiziellen Standard von OASIS.

Ist auch für Sie etwas dabei? Ich wünsche viel Spass beim Lesen!

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