Bericht von der Informare!

Letzte Woche (8.-10. Mai) fand die Informare! Konferenz in Berlin statt. Als Medienpartner der Konferenz, waren Repräsentanten der Community of Knowledge natürlich auch dabei. Neben uns im Publikum und auf dem Podium saßen Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen – Verlagswesen, Politik, NGO, IT, Social Media, Wissenschaft, Bibliothekswesen, Semantic Web, Journalismus u.v.m.

Wir haben spannenden Vorträgen zugehört und an Diskussionen teilgenommen, die einen breiten Spektrum von Themen abdecken – von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bis zu KI, Semantic Web und Social-Media Marketing. Eines hatten all diese gemeinsam – Wissen. Und tatsächlich waren WISSEN und AUSTAUSCHEN auf der Agenda Großgeschrieben.

Wie erfasst man Wissen? Wie kann es kommuniziert und vermittelt werden? Wie kann es repräsentiert werden? Wie fließt Wissen in unternehmerischen, gesellschaftlichen und politischen Strukturen? Wo findet man die Balance zwischen Technologie und Mensch in der Verwaltung von Wissen?

Nicht nur in den Sitzungen, sondern auch über Twitter, während der Kaffee- und Mittagspausen sowie am Abend des BarCamps, tauschten sich die Teilnehmer über diese und viele andere Themen aus.

Am letzten Tag fand der EWO Kongress statt. Die Finalisten des EWO (Exzellente Wissensorganisation) Wettbewerbs haben ihre Ansätze und Maßnahmen vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert. Darunter waren viele spannende Praxisbeispiele für Wissensmanagement in unterschiedlichen Konstellationen:

  • AEB GmbH (Anbieter von Prozesssoftware, 2009 Exzellente Wissensorganisation)
  • dsn (Kooperations- und Netwzerkberatung)
  • Freie Waldorfschule Minden (Bildungssektor)
  • HMS Analytical Software GmbH (Business Intelligence System-Anbieter)
  • Infomotion GmbH (Business Intelligence System-Anbieter)
  • SMA Solar Technology GmbH (Anbieter von Solar-Wechselrichtern)
  • voestalpine Stahl Donawitz GmbH & Co. KG (Stahlverarbeitung)

Zum Schluss war es gar nicht mehr wichtig wer gewonnen hat, zumal Jury und Teilnehmer mit ihren weit auseinanderliegenden Bewertungen zeigten, wie eng die Finalisten beieinander liegen und wie subjektiv die Bewertung in der Kürze der Zeit sein musste, sondern das olympische Motto „Dabei sein ist alles!“.

Als ich (Steffen Doberstein) morgens auf der EWO ankam, konnte ich auf die Frage, ob ich den ganzen Tag bleiben werde noch keine klare Antwort geben, doch dann nahm mich die Veranstaltung so gefangen, dass ich bis zur „Finalistenparty“ am Ende des Tages blieb. Es war schön zu sehen wie begeistert vom eigenen Unternehmen (bzw. der Schule) und den umgesetzten Wissensmanagement-Maßnahmen berichtet wurde und wie stark die jeweiligen Geschäftsleitungen hinter den Lösungen steht. Man hatte schon den Eindruck, dass die Unternehmenskulturen bei den Finalisten sehr angenehm sind und ein Teil des Erfolges der Unternehmen vom Wissensmanagement herrühren. Ich bin überzeugt davon, dass sich solche Unternehmen langfristig am Markt durchsetzen werden.

Wir grüßen ganz herzlich die neuen und alten Kontakte, Kollegen und Community-Mitglieder, die wir auf der Informare! getroffen haben, und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

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One Response to “Bericht von der Informare!”

  1. […] “Als ich [Steffen Doberstein] morgens auf der EWO ankam, konnte ich auf die Frage, ob ich den ganzen Tag bleiben werde noch keine klare Antwort geben, doch dann nahm mich die Veranstaltung so gefangen, dass ich bis zur “Finalistenparty” am Ende des Tages blieb.” (Steffen Doberstein, Community of Knowledge am 15.05.2012) […]

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