Bericht von der Mitgliederversammlung und den Fachtreffen der GfWM

Am Freitag fand die Mitgliederversammlung unseres Partners, der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), statt, am Sonnabend wurde über fachliche und strategische Themen diskutiert. Zusätzlich stellte Frau Dr. Behm-Steidel am Freitag zur Einstimmung die Methode des Coachings vor. Das ist den meisten zwar schon bekannt, doch Frau Dr. Behm-Steidel lud die Teilnehmer ein, speziell die Beziehungen zwischen Coaching und Wissensmanagement herzustellen. Wo liegen die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiede? Teilgenommen haben nicht nur Mitglieder, sondern auch an der GfWM oder am Thema Interessierte durften an der zweitägigen Veranstaltung teilnehmen. Insgesamt nahmen etwa 20 Mitglieder teil.

Die Mitgliederversammlung eines Vereins hat zwangsläufig immer auch etwas formelles. Insgesamt fand ich die Diskussionen um den Inhalt, die Notwendigkeit und die Formulierungen der beantragten Satzungsänderungen aber nicht als zu langwierig oder gar sinnlos. Im Ergebnis dürfen anwesende Mitglieder zukünftig auch ein anderes Mitglied mit seinem Stimmrecht vertreten. So sollen Mitglieder, die mitbestimmen möchten, aber aus zeitlichen Gründen an dem einem Tag im Jahr nicht erscheinen, trotzdem Einfluss nehmen können. Hervorheben möchte ich auch, dass die neue Mission der GfWM beschlossen wurde.* So manchen Teilnehmer nervte aber die „Vereinsmeierei“.  Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass das nichts mit der Rechtsform des Vereins zu tun. Diesen ständigen Prozess des Zusammenraufens finden sie bei demokratischen Prozessen immer.

Am Samstag fanden die Fachtreffen statt. Die Themen wurden ähnlich bei einem Barcamp am Morgen festgelegt. Das waren sowohl Themen, die die Entwicklung der GfWM betrafen als auch inhaltliche Themen zum Wissensmanagement. Beide Seiten sind wichtig. Einerseits soll die GfWM nicht  nur Nabelschau betreiben, sondern ihre Kompetenz dort entwickeln für das ihr Name steht, andererseits muss dies von außen wahrgenommen werden und sie muss handlungsfähig sein. So wurde beispielsweise sowohl über die Kommunikation und den Außenauftritt der GfWM gesprochen als auch über Wissensvisualisierung.

Meine Kurzrecherche ergab, dass nicht nur die Vorsitzende Frau Vollmar, sondern auch die Mitglieder (mich eingeschlossen) die 2 Tage als konstruktiv und intensiv empfanden. Die Kombination von Mitgliederversammlung und Fachtreffen, verteilt auf 2 Tagen,  hat sich bewährt, vielleicht auch wegen des gemeinsamen Abendessens am Freitag. Die Form soll das nächste Mal so wiederholt werden. Frau Vollmar ergänzte, dass es schön war mit anzusehen, wie gern an den Themen gearbeitet wird. Sehe ich genauso. Alles in allem hat sich trotz hochwasserbedingtem Umweg des Zuges die Anreise gelohnt. Nun ist es wieder harte Kärntnerarbeit den Schwung in den Alltag zu retten. Ein in meinen Augen wichtiges Ziel ist es, die Fachthemengruppen auf dem Knowledge Camp im Frühjahr nächsten Jahres jeweils eine Session durchführen zu lassen.

*Mission Statement der Gesellschaft für Wissensmanagement 2013

 „Die Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. (GfWM) unterstützt den professionellen und verantwortungsbewussten Umgang mit Wissen. Wir fördern die Weiterentwicklung von Wissensmanagement in Theorie und Praxis im Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Gesellschaft.“

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