C-o-K goes Creative Commons

In den Anfangszeiten dieses Blogs hatten wir mit einer Umfrage herausgefunden, dass ein Großteil der C-o-K-Leserinnen und Leser (71%) eine Veröffentlichung ihrer Artikel unter einer Freien Lizenz befürworten. Aus unserer Sicht besteht das Internet immer stärker aus einem offenen Geben und Nehmen von Inhalten: So wie wir alle Wikipedia-Artikel für uns verwenden – ohne dafür zu bezahlen und ohne uns dafür strafbar zu machen – kann auch die Community of Knowledge den Pool der freien Inhalte bereichern.

Bei der Auswahl einer Freien Lizenz haben wir uns an dem Open Access-Prinzip orientiert, also dem freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und anderen Materialien im Internet. Wir haben uns bei der Auswahl der Lizenz an die Forderungen der  Berliner Erklärung und der Budapester Open Access Initiative gehalten und uns somit für die Creative Commons 3.0 Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen entschieden.

Bereits unser Open Journal of Knowledge Management, dessen erste Ausgabe im März 2010 erschienen ist, stellte an alle Einreichungen die Bedingung, dass die Inhalte später unter einer Freien Lizenz veröffentlicht werden dürfen. Somit können die Artikel z.B. durch andere Webseiten erneut veröffentlicht werden, wenn die Autoren korrekt benannt und die Lizenz beibehalten wird.

In den letzten Wochen haben wir zusätzlich alle Autorinnen und Autoren der Community of Knowledge angeschrieben und sie gefragt, ob sie der Veröffentlichung Ihrer Artikel unter einer Freien Lizenz zustimmen. Der hohe Rücklauf hat uns überrascht.  Autoren wie Beate Bruns oder Dr. Bernhard von Guretzky haben alle ihre Artikel unter eine Freie Lizenz gestellt. Somit sind ca. 60 Artikel nun im großen Pool der Freien Inhalte. Die Kennzeichnung der Lizenz (CC-Grafik) befindet sich jeweils am Ende des Artikels, erkennbar an diesem Symbol.

Creative Commons Lizenzvertrag

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One Response to “C-o-K goes Creative Commons”

  1. Duc Thanh sagt:

    Ich finde es großartig, dass Autoren Ihre Artikel unter der Creative Commons License stellen. Ich persönlich finde es einfach schlecht für die Gesellschaft, dass Informationen entweder erst mit Geld freigegeben oder streng lizensiert sind. Somit werden z.B. Bildungsfreiheiten und Anwendungen der Lehrer eingeschränkt. Auch lizensierte Musikstücke können z.B. nicht von Kindergärten erworben werden, weil diese einfach zu teuer sind.

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