Archive for the ‘C-o-K Artikel’ Category

Neugründung und Nachfolge – Was ist beim Wissenstransfer zu beachten?

Donnerstag, September 18th, 2014

Ich bin neben der Redaktionsleitung der Community-of-Knowledge auch beratend unterwegs, vor allem hier in der Start-up-Szene in Berlin bei Gründern.  Daher freue ich mich diesmal 2 Artikel präsentieren zu dürfen, die die beiden Themen Gründung und Wissensmanagement zusammenbringen. Einer behandelt speziell die Übergabe an den Nachfolge und ist im NachfolgeWiki, dem mit ESF-Mitteln und vom Berliner Senat geförderten umfassenden Nachschlagewerk zum Thema Unternehmensnachfolge, erschienen und kann dort gern weiter verbessert werden.

Wissensmanagement in der Unternehmensnachfolge

von Prof. Dr. Birgit Felden, Laura Marwede, Michael Graffius, Stefanie Mnich

Die Unternehmensnachfolge stellt kleine und mittlere Unternehmen nicht nur vor rechtliche, finanzielle oder steuerliche Herausforderungen, sondern auch vor wissensrelevante Herausforderungen, die bisher oft vernachlässigt wurden. Dabei kann ein gezieltes Wissensmanagement erheblich zum Erfolg einer Nachfolge beitragen. Besonders wichtig ist dabei die Vermeidung des Verlusts von relevantem Wissen, aber auch die Gewinnung von neuem relevantem Wissen sowie die Sicherstellung einer kontinuierlichen Wissensnutzung. Wissensmanagement befasst sich mit Erwerb, Entwicklung, Transfer, Speicherung und Nutzung von Wissen. Dabei zählen Wissen und Wissensmanagement zu den wichtigsten Ressourcen in Unternehmen. Aber erst der richtige Umgang mit Wissen kann Unternehmen Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

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Einsatz von Wissensmanagement in neu gegründeten Unternehmen

von Fiete Hirsch

In neu gegründeten Unternehmen stehen zunächst Kennzahlen wie der Gewinn, der Return on Investment (ROI) oder die Eigenkapitalrentabilität im Blickfeld, die den Erfolg auf direktem Weg messen. Für eine nachhaltige positive Unternehmensentwicklung sind aber auch viele andere Faktoren ausschlaggebend. Häufig unterschätzt wird die Handhabung von im Unternehmen erworbenem Wissen. Das zugehörige Wissensmanagement spielt in vielen Unternehmen nur eine untergeordnete Rolle, in einigen ist es sogar überhaupt nicht präsent.

Wissenstransfer in der Forschung und in der Pflege

Mittwoch, Juli 16th, 2014
Hippokrates-Statue von Kos

Hippokrates-Statue von Kos (Quelle: Katharina Wieland Müller / pixelio.de)

Das Thema Wissenstransfer wird in verschiedenen Branchen unterschiedlich intensiv angegangen und wenn es ein Thema ist gibt es häufig branchentypische Problemfelder. Ich freue mich in diesem Monat 2 hochkarätige Papers auf unsere Seite zu haben, die theoretisch fundiert Praxistipps für 2 spezielle Branchen geben: der Forschung in den Sozial- und Raumwissenschaften und der Pflegedienstleistung. In beiden Fällen geben die AutorInnen konkrete Handlungsempfehlungen.

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Neuer Beitrag: Wie entsteht Wissen? Durch Kommunikation!

Freitag, Juni 13th, 2014

Eigentlich eine Binsenweisheit sollte man meinen, doch manchmal ist es gut, an scheinbare Binsenweisheiten erinnert zu werden.

Wenn in der entstehenden Wissensgesellschaft Wissen ähnlich wie Kapital und Arbeit als Ressource zu betrachten ist, dessen Wert in Relation zu seinem Verwertungszusammenhang steht, wird die Frage, wie neues Wissen entsteht und bestehendes Wissen weiterentwickelt werden kann zentral. Die Bereitschaft Wissen zu teilen, die Fähigkeit zu Kooperation und Dialog sind Grundvoraussetzung für die dafür erforderlichen Lernprozesse. Wissen ist ein Ergebnis von Interaktion, situativem Lernen und kontextbezogener Erfahrung. Interaktive dialogbasierte prozedurale Verfahren sind der Schlüssel für organisierte Lern-, Denk-, Entwicklungs- und Innovationsprozesse.

zum Artikel „Dialog und interaktive Verfahren im Wissensmanagement – Das Abenteuer gemeinsamen Denkens“

Projektmanagament und Lernen in der digitalen Welt – 2 neue Beiträge

Mittwoch, April 16th, 2014

Im Beitrag „Analog, digital, anatal“ möchte uns Guido Brombach dafür gewinnen, nicht einfach nur die analoge Welt in der digitalen abzubilden, sondern die digitale Welt neu zu denken. Konkret geht es vor allem um Lernangebote, also Weiterbildung. Wir sollten nicht versuchen das digitale Lernen so zu verstehen, als wäre das Gleiche wie das analoge Lernen, nur in einem neuen Medium, sondern das Lernen quasi neu zu erfinden. Die völlig anderen technischen Möglichkeiten und gleichzeitig die nicht mehr vollständig vorhandenen Möglichkeiten der analogen Welt bedürfen ein neues Herangehen an die alte Thematik des Lernens, wenn dieses wirklich besser werden soll.

Um etwas völlig anders geht es im Beitrag „Nach der Operationalisierung ist vor der Operationalisierung“ von Dr. Werner Bünnagel. Es geht um Projektmanagement. Es geht um komplexe Projekte (wie die Einführung von Wissensmanagement) in kleinen und mittleren Unternehmen. Zu oft wirkt die Komplexität in KMU wegen der geringen Ressourcen lähmend. „Die Lust, sich mit Projektmanagement-Methoden auseinanderzusetzen, ist dort eher gering. Daher stehen die psychologischen Aspekte, nämlich die Truppe am Laufen zu halten, mehr im Vordergrund, weil nicht selten der Weg von der Operationalisierung hin zu den konkreten operativen Schritten verfehlt wird“. Herr Dr. Brünnagel plädiert für eine „Macher“-Herangehensweise. Er nennt die Methode „Kick-and-Rush“, entlehnt aus der Fußballberichterstattung. Dabei geht es nicht darum Projektmanagement neu zu erfinden, es geht eher darum, die Angst davor zu nehmen.

Der Weihnachtsmann bringt ein Handbuch für Wissenstransfer und weitere Artikel

Mittwoch, Dezember 18th, 2013
birgitH  / pixelio.de

birgitH / pixelio.de

Der Weihnachtsmann hat seinen Geschenkesack mitgebracht und ein Handbuch über Methoden zum Wissenstransfer mitgebracht. Als zweites Geschenk gibt es eine Studie über die Nutzungsmöglichkeiten von mobilen Services für Bibliotheksdienste. Doch nicht genug damit, wurde nun auch die Artikelserie der Personalvermittlungsfirma Hays abgeschlossen. Diese hatte eine Studie über Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld erstellt.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

7. Open Journal of Knowledge Management

Dienstag, Juli 2nd, 2013
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Bild: Angelina Ströbel, pixelio.de

Unser 7. Open Journal ist online. Es ist unter dem Titel

Wissensmanagement in der Praxis: Methoden und Werkzeuge

erschienen und geht, wie der Titel schon sagt, auf Methoden und Werkzeuge ein, die von unseren Autoren für verschiedene Anwendungsfälle empfohlen werden.

„Welche Methoden bzw. Werkzeuge wenden Sie an, um den Wissenstransfer in Ihrer Organisation  oder Ihrem Kunden zu steigern? Welche Erfahrungen wurden mit ihnen gemacht? Wann eignen diese sich weniger? Oder welche Methoden oder Werkzeuge sollten angewendet werden? Wo liegt der erwartete Vorteil gegenüber den in der Praxis beobachteten Methoden? Welche Nachteile gibt es?“

Das waren die Fragen, die wir zu unserem 4. Call for Papers stellten. Werkzeuge und Methoden sind  ein  weites  Feld,  entsprechend  unterschiedlich  fielen  die  Antworten  aus. Im Einzelnen sind das folgende Beiträge: (mehr …)

Neue Beiträge vor dem Open Journal – Experten geben ihr Wissen weiter

Donnerstag, Juni 13th, 2013

Es dauert nicht mehr lange, dann erscheint die 7. Ausgabe des Open Journal of Knowledge Management. Bis dahin sitzen Sie aber nicht auf dem Trocknen (was die Fachlektüre betrifft). Seit unserm letzten Blogbeitrag über die bei uns veröffentlichten Beiträge Anfang Mai gibt es schon wieder 3 neue interessante Artikel auf der Community of Knowledge.

  • Im ersten Teil eines Studienprojekts über die Wissensgesellschaft von Hays (Kontakt Frank Schabel) und anderen Organisationen durchgeführt, wurden am Anfang Meinungen von Wissenschaftlern, Beratern und Knowledge-Management-Verantwortlichen eingeholt, die sich mit dem Thema befassen. Befragt wurde auch einer unserer (späteren) Autoren, Herr Dirbach in seiner Funktion als Chief Knowledge Officer und Partner bei Zuehlke. Experteninterview mit Jörg Dirbach
  • Wie kann ein regelmäßig stattfindender Unternehmertreff für den Erfahrungsaustauch erfolgreich organisiert werden? Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein? Am Praxisbeispiel des „Last – Monday“ – Stammtisches des eBusiness Lotsen Dresden erläutert Dirk Liesch seine Erfahrungen solch ein nicht einfaches Unterfangen zu organisieren.
  • Ein exotisches Thema kommt aus einem (für Mitteleuropäer) exotischen Land. Inès Chaabouni, Anis Jarbouri aus Tunesien haben den Zusammenhang zwischen den Kompetenzen und dem Netzwerk von Vorständen zum Verschuldungsgrad des geführten Unternehmens in einer Studie untersucht. Im Beitrag legen die beiden Autorinnen die statistischen Daten dar und die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen. Interaction Board of Directors – Capital Structure: Integrating skills and networks