Das KnowledgeCamp 2015 im Rückblick

Gläser KnowledgeCamp

Es gab Gläser, die man sich individualisieren durfte. Hier die der Community of Knowledge, für die bessere Erkennbarkeit untypischerweise mit Milch gefüllt. Der Meister des Brandings, Simon Dückert (ich sage nur Orange – die Insider wissen Bescheid), persönlich bewunderte die Idee die Gläser für Werbung zu nutzen. 🙂

Ursprünglich von Karlheinz Pape 2009 ins Leben gerufen, hat sich das KnowledgeCamp nicht nur gut gehalten, sondern toll weiterentwickelt. Ohne andere Konferenzen einfach zu kopieren, wurde eine eigene Identität gefunden, die offenbar mit dem Format des Barcamps auch anspricht.

93 Teilnehmer und 43 Sessions sagt die Statistik.

Geradezu ideal entsprach die Anzahl der vorgebrachten Sessionvorschläge den geplanten Räumlichkeiten, jedes Thema traf auf Interesse, fast alle waren auch gut besucht. Sind es nur wenige Session-Teilnehmer tut das der Qualität der Gespräche im konkreten Fall aber nicht unbedingt einen Abbruch, auch wenn es für den Sessioninhaber erst einmal enttäuschend ist. Umgekehrt waren die Teilnehmer auch fast ausnahmslos von den besuchten Sessions begeistert. Das dies nicht immer so ist, gehört dazu, ebenso wie die Qual der Wahl. Gefühlt finden allzuoft gerade die interessantesten Sessions gleichzeitig statt. Hier wäre eventuell noch interessant zu wissen, wie die im Hauptsaal aufgenommenen Sessions im Nachhinein tatsächlich aufgerufen werden. Wenn das Konzept gut angenommen wird, könnte man zukünftig alle Sessions aufnehmen. Oder auch nur die Hälfte, damit die Teilnehmer sich die entgangenen Sessions später noch anschauen, wenn auch nicht mehr aktiv mitwirken können. Ob das mit den vorhandenen Ressourcen realisierbar ist, ist allerdings noch eine andere Frage.

Dirk Liesch und Andreas Matern haben als Organisatoren viel erreicht. Hut ab vor so viel ehrenamtlichem Engagement (inklusive dem Vorstand)! Angesichts des nur auf Sponsorings aufbauenden Budgets, sind die Resultate bewundernswert. Das Catering war klasse, die Räumlichkeiten ebenfalls. Schade, dass die angedachten Synergien mit der Veranstaltung Wissensgemeinschaften aus räumlichen Gründen nicht nennenswert gehoben werden konnten. Der Abschluss des ersten Tages mit dem Film „Augenhöhe“ passte gut und sorgte noch für weitere Diskussionen unter den Teilnehmern. Trotzdem war wohl niemand unglücklich, dass es dazu keine offizielle Diskussion mehr geben musste, sondern sich die GfWM als Ausrichter dazu entschlossen hatte, den Film einfach nur wirken zu lassen.

Session Working out loud

Session Working out loud

Die Sessionvielfalt war sehr groß, hier ein Auswahl: Working Out Loud (siehe Foto), Community of Practice – bottom up or top down, ISO9001, Prinzip der Unwahrnehmbarkeit von Wissen (dazu wird es demnächst einen Artikel auf der Community of Knowledge geben), Designing a succesfull KM strategy, Knowledge Gardening – ein Modell zur Veranschaulichung von Wissensmanagement (siehe dazu den nächsten Artikel auf der C-o-K), Big Data, Schwarmdumm erleben

Fazit: Man kann es wohl kaum noch toppen. Wir wünschen dem KnowledgeCamp auch in den folgenden Jahren ähnlich erfolgreiche Tage.

Alle Sessions und weitere Informationen sind hier zu finden: https://openspacer.org/65-gfwm-knowledgecamp-2015/

Dort finden sich auch weitere Fotos, die die beiden Tage sehr gut wiedergeben (persönliche Vorstellung, Sessionvorstellung, Sessions, Wrap up, Film Augenhöhe)

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