David Gurteen – Club der KM-Visionäre – Folge #2

Ich liebe es mich mit Menschen zu treffen und zu netzwerken und suche ständig nach Möglichkeiten, dies zu tun. Immer wenn ich in einem Land geschäftlich unterwegs bin, maile ich meiner Community und frage sie, wer Lust hätte Gastgeber eines Knowledge Cafes zu sein.

David Gurteen

Viele Wissensmanagement-Ansätze sind stark technologiegetrieben. Mit seinen Knowledge Cafes versucht er seiner Vision – weniger formale Wissensmanagement-Prozesse – ein Stück näher zu kommen.

Hintergrund David Gurteen

David Gurteen war lange Zeit Manager der Softwareentwicklung und war bei Lotus Development für die Sicherstellung eines global einheitlichen Designs der Lotus Produkte verantwortlich.

Heute ist er unabhängiger Wissensmanagement-Berater, Redner und Moderator. Er ist in den verschiedensten Bereichen des Knowledge Managements präsent und organisiert regelmäßig Knowledge Cafés. Er veröffentlich in seinem Blog (The Gurteen Knowledge Weblog) und auf seiner Webseite (The Gurteen Knowledge Website) und erreicht mit seinem Newsletter (The Gurteen Knowledge Letter) 15.000 Personen.

Club-Qualifikation

Für uns ist David Gurteen ein Wissensmanagement-Visionär, weil er auf wichtigen WM-Konferenzen referiert und eine Vielzahl an Publikationen im Bereich WM veröffentlicht hat. Seine Beiträge erscheinen unter anderem im Magazin „Inside Knowledge“. In seinem Netzwerk Gurteen Knowledge Community bringt er über 17.000 Menschen aus 160 Ländern zusammen

Visionen – Thesen über Wissensmanagement-Trends

  1. Das Teilen von Wissen und soziales Lernen – jetzt noch als zusätzliche Arbeit empfunden – wird ein willkommener und normaler Bestandteil der alltäglichen Arbeit. Zukünftig grübeln Mitarbeiter nicht mehr allein im stillen Kämmerlein, sondern denken laut und gemeinsam mit anderen nach.
  2. Arbeit findet nicht mehr hinter geschlossenen Türen statt, sondern transparent und für jeden sichtbar.
  3. Statt den Mitarbeitern IT-Tools aufzuzwingen, wählen diese selbst die Werkzeuge aus, die ihnen am nützlichsten sind. Ebenso wird man diejenigen Informationen auswählen, die man braucht, anstatt sich wahllos mit Allem überhäufen zu lassen.
  4. Statt die Mitarbeiter aus Angst vor Fehlern zu kontrollieren, erhalten sie mehr Gestaltungsfreiraum und müssen im Gegenzug eine größere Verantwortung tragen.
  5. Information wird nicht mehr konzentriert und „geschützt“, sondern ist offen zugänglich. Der Informationsfluss ist weniger stark geregelt.
  6. Die Bedeutung des Kontextes tritt stärker in den Vordergrund. Anstatt Information als losgelöst vom Kontext zu untersuchen, fließen die Umstände stärker in die Betrachtung ein.
  7. Die Welt wird als komplex und mannigfaltig wahrgenommen. Das einfache Ursache-Wirkungsmodell hat ausgedient und wird anderen Ansätzen weichen müssen.
  8. In der heutigen Zeit wächst die Fülle an (öffentlich zugänglichen) Informationen immer stärker. Es dauert jedoch meist einige Zeit, um die meist komplexen und manchmal chaotischen Sachverhalte zu verstehen. Oft hilft das Gespräch mit anderen, um aus dem vielen Faktenwissen etwas Sinnvolles und Gutes zu machen – ein methodischer Ansatz dazu ist das Knowledge Cafe.

Zusammengestellt nach: World 2.0 – http://gurteen.com/gurteen/gurteen.nsf/id/gk10km

Referenzen und Veröffentlichungen

Ein Auszug rund um das Thema Wissensmanagement

Konferenzen

Publikationen

Internet

Sonstiges

Über den Club der KM-Visionäre

Siehe auch Wissensmanagement-Visionäre: Trends und Strategien

Der Club der KM-Visionäre ist eine von der Community of Knowledge herausgegebene Reihe von Artikeln, die von Wissensmanagement-Experten der Pumacy Technologies AG verfasst werden. In dieser Reihe stellen wir Persönlichkeiten aus dem Feld Wissensmanagement vor, die mit Beiträgen auf Konferenzen, besonderen Publikationen oder Aktivitäten im Internet aufgefallen sind.

One Response to “David Gurteen – Club der KM-Visionäre – Folge #2”

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