Forschungsbericht zum Wissenstransfer aus der SocialBar abgeschlossen

Katrin Unger und Hannes Jähnert legen den lang erwarteten Forschungsbericht

Wissenstransfer aus der SocialBar

Eine qualitative Studie zu den Nutzungsgewohnheiten von Teilnehmenden

vor. Er ist ca. 60 Seiten lang und behandelt im Detail, wie die aus einem Bar Camp hervorgegangene SocialBar und ihr Netzwerk funktioniert sowie welche Effekte aus dieser neuen Kombination aus Web 2.0 und Offline-Treffen hervorgegangen sind. Demnächst wird auf den Seiten der Community of Knowledge eine Kurzfassung zu dem Bericht veröffentlicht.

Weitere Informationen im Forschungsprojekt-Blog

Zusammenfassung

Immer mehr zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen erkennen den Nutzen der neuen Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten, die das Internet bietet. Die Sozialen Medien des Internets halten seit Jahren in der Zivilgesellschaft Einzug. Die Verwendung dieser neuen Mittel und Möglichkeiten ist jedoch voraussetzungsvoll – aus einem Buch scheinen sie
sich jedenfalls nicht zu erschließen.

Mit neuen Formaten des Austauschs wollen engagierte Aktivistinnen und Aktivisten nun den Herausforderungen, die sich hier ergeben, begegnen und Transferprozesse von Internetspezialistinnen und -spezialisten in zivilgesellschaftliche Organisationen anstoßen. Die Berliner SocialBar ist eines dieser Formate und war nun erstmals Gegenstand einer explorativen Studie.
Angelehnt an die Methodik der Grounded Theory galt es den Wissenstransfer aus der SocialBar in zivilgesellschaftliche Organisationen näher zu beschreiben und daran anschließend zentrale Rahmenbedingungen zu formulieren, die diesen Transfer beeinflussen.

Im nun vorliegenden Bericht wird deutlich, dass die SocialBar dem Anliegen ihrer Initiatorinnen und Initiatoren gerecht wird. Regelmäßig Teilnehmende, die im Rahmen dieser Studie mit Interviews über mehrere Monate begleitet wurden, lassen ihr auf der SocialBar erworbenes Wissen in die eigene Organisation einfließen. Unter günstigen Rahmenbedingungen können Teilnehmende zum einen ihr Orientierungswissen und zum anderen konkrete Ideen zum Einsatz neuer Medien in ihre Organisation einbringen.

Als eine Besonderheit dieser neuen Formate des Austausches lässt sich aber auch der Aspekt der Vergemeinschaftung ausmachen. Die SocialBar, so die Schlussfolgerungen dieser Studie, ist weniger eine Bildungsveranstaltung als vielmehr ein regelmäßiges Event einer engagierten Gemeinschaft, deren zentrales Thema der Nutzen und Einsatz neuer Medien in zivilgesellschaftlichen Kotexten ist.

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