Neugründung und Nachfolge – Was ist beim Wissenstransfer zu beachten?

Ich bin neben der Redaktionsleitung der Community-of-Knowledge auch beratend unterwegs, vor allem hier in der Start-up-Szene in Berlin bei Gründern.  Daher freue ich mich diesmal 2 Artikel präsentieren zu dürfen, die die beiden Themen Gründung und Wissensmanagement zusammenbringen. Einer behandelt speziell die Übergabe an den Nachfolge und ist im NachfolgeWiki, dem mit ESF-Mitteln und vom Berliner Senat geförderten umfassenden Nachschlagewerk zum Thema Unternehmensnachfolge, erschienen und kann dort gern weiter verbessert werden.

Wissensmanagement in der Unternehmensnachfolge

von Prof. Dr. Birgit Felden, Laura Marwede, Michael Graffius, Stefanie Mnich

Die Unternehmensnachfolge stellt kleine und mittlere Unternehmen nicht nur vor rechtliche, finanzielle oder steuerliche Herausforderungen, sondern auch vor wissensrelevante Herausforderungen, die bisher oft vernachlässigt wurden. Dabei kann ein gezieltes Wissensmanagement erheblich zum Erfolg einer Nachfolge beitragen. Besonders wichtig ist dabei die Vermeidung des Verlusts von relevantem Wissen, aber auch die Gewinnung von neuem relevantem Wissen sowie die Sicherstellung einer kontinuierlichen Wissensnutzung. Wissensmanagement befasst sich mit Erwerb, Entwicklung, Transfer, Speicherung und Nutzung von Wissen. Dabei zählen Wissen und Wissensmanagement zu den wichtigsten Ressourcen in Unternehmen. Aber erst der richtige Umgang mit Wissen kann Unternehmen Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

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Einsatz von Wissensmanagement in neu gegründeten Unternehmen

von Fiete Hirsch

In neu gegründeten Unternehmen stehen zunächst Kennzahlen wie der Gewinn, der Return on Investment (ROI) oder die Eigenkapitalrentabilität im Blickfeld, die den Erfolg auf direktem Weg messen. Für eine nachhaltige positive Unternehmensentwicklung sind aber auch viele andere Faktoren ausschlaggebend. Häufig unterschätzt wird die Handhabung von im Unternehmen erworbenem Wissen. Das zugehörige Wissensmanagement spielt in vielen Unternehmen nur eine untergeordnete Rolle, in einigen ist es sogar überhaupt nicht präsent.

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