Projektmanagament und Lernen in der digitalen Welt – 2 neue Beiträge

Im Beitrag „Analog, digital, anatal“ möchte uns Guido Brombach dafür gewinnen, nicht einfach nur die analoge Welt in der digitalen abzubilden, sondern die digitale Welt neu zu denken. Konkret geht es vor allem um Lernangebote, also Weiterbildung. Wir sollten nicht versuchen das digitale Lernen so zu verstehen, als wäre das Gleiche wie das analoge Lernen, nur in einem neuen Medium, sondern das Lernen quasi neu zu erfinden. Die völlig anderen technischen Möglichkeiten und gleichzeitig die nicht mehr vollständig vorhandenen Möglichkeiten der analogen Welt bedürfen ein neues Herangehen an die alte Thematik des Lernens, wenn dieses wirklich besser werden soll.

Um etwas völlig anders geht es im Beitrag „Nach der Operationalisierung ist vor der Operationalisierung“ von Dr. Werner Bünnagel. Es geht um Projektmanagement. Es geht um komplexe Projekte (wie die Einführung von Wissensmanagement) in kleinen und mittleren Unternehmen. Zu oft wirkt die Komplexität in KMU wegen der geringen Ressourcen lähmend. „Die Lust, sich mit Projektmanagement-Methoden auseinanderzusetzen, ist dort eher gering. Daher stehen die psychologischen Aspekte, nämlich die Truppe am Laufen zu halten, mehr im Vordergrund, weil nicht selten der Weg von der Operationalisierung hin zu den konkreten operativen Schritten verfehlt wird“. Herr Dr. Brünnagel plädiert für eine „Macher“-Herangehensweise. Er nennt die Methode „Kick-and-Rush“, entlehnt aus der Fußballberichterstattung. Dabei geht es nicht darum Projektmanagement neu zu erfinden, es geht eher darum, die Angst davor zu nehmen.

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