Prototyping, Wissensstädte, Bibliotheken – Fünf neue Beiträge im September

Fünf Beiträge wurden im September schon veröffentlicht und alle behandeln je ein spezielles Thema mit hoher Qualität. Schaffen wir noch sechs? So viele waren es in einem Monat seit neun Jahren nicht mehr, wenn man die Spezialveröffentlichungen, wie die Open Journals und die Schwerpunktthemen außer Acht lässt. Vielen Dank an alle Autoren! Gleichzeitig möchte ich alle (Noch-)Nichtautoren aufrufen uns einen Beitrag zuzusenden. Der Erfolg der Community of Knowledge hängt maßgeblich von Ihrer Mitarbeit ab. Sie können Ihr Wissen weitergeben und zeigen sich als Know-how-Träger.

Diese Beiträge sind im September erschienen:

Mit dem Artikel Erfassung der Umsetzung und Wirkung von Wissensmanagement-Maßnahmen setzen Ulrich Schmidt, Anne-Christine Birkle und Maximilian Schmitt ihre Serie über die Nutzenmessung von Wissensmanagementmaßnahmen fort (siehe zu den ersten beiden Teilen auch unseren Blogbeitrag „Neue Beiträge – Nutzenmessung von Wissensmanagement bei der EnBW“).

Prof. Dr. Stefan Gradmann schreibt über Die Zukunft der Bibliotheken. Das Internet und vor allem dessen erwartete Umwandlung in ein Semantic Web wird die Bibliotheken dazu zwingen sich über ihre Positionierung in der neuen Wissensgesellschaft Gedanken zu machen. Werden sie zu „Papiermuseen“ oder werden sie es schaffen eine „innovative Rolle als Werkstatt für Wissensgenerierung“ einzunehmen?

Seit vielen Jahren ist die Externalisierung impliziten Wissens ein viel beachtetes Gebiet im Wissensmanagement und doch zeigt die Forschung nur mäßigen Erfolg im Umgang mit dem impliziten Wissen. Oliver T. Gilbert ist der Frage nachgegangen, woran dies liegt und fragt „Was verbirgt sich hinter der Externalisierung von implizitem Wissen?“. Herr Gilbert hat die Dimensionen der Externalisierung erfasst und in einem Gesamtkontext operationalisiert.

Auch in dem Beitrag Potenziale von Prototypen im Wissensmanagement von Entwicklungsprozessen von Holger Rhinow, Tilmann Lindberg, Eva Köppen und Prof. Dr. Christoph Meinel geht es um implizites Wissen, aber aus einer mir bisher völlig fremden Sicht. Im Beitrag zeigen die Autoren auf, dass Prototypen eines Produktes auch im Wissensmanagement zu verorten sind. Durch die Realisierung und damit Sichtbarmachung des bis dahin von den Entwicklern nur Gedachtem werden implizite Vorstellungen zum neuen Produkt externalisiert. Gleichzeitig kann der Prototyp auch zur Kommunikation mit den Kunden oder Dritten genutzt werden.

Die Community of Knowledge ist zwar als Online-Medium überregional hat aber faktisch ihren Sitz in Berlin. Als Lokalpatrioten freuen wir uns, dass Prof. DI Günter Koch in seinem Beitrag Von Wissensstätten zu Wissensstädten Berlin unter die Lupe genommen hat. Nach den Kriterien des World Capital Institute in Monterrey, Mexiko, untersucht Prof. Koch ob Berlin eine „Wissensstadt“ ist. Die Vorgehensweise und die Hintergrundinformationen sind aber auch für Nichtberliner interessant.

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