Zwei Tage voller Wissensmanagement

Selten ist man mit so vielen Menschen unter einem Dach, die alle das Interesse an Wissensmanagement hegen. Die fünften Stuttgarter Wissensmanagement-Tage hatten einen starken Anwender-Fokus. Die Teilnehmer aus Industrie und Wirtschaft konnten sich auf zwei Konferenzräumen aufteilen, um den Vorträgen zu lauschen. Einige Eindrücke der Teilnehmer bei der Abendveranstaltugn sind in einem Trailer zusammengefasst. Den deutlichen Bezug zur Praxis war insbesondere bei den Workshops spürbar, die sich intensiv einem speziellem Thema widmeten und sich durch ein besonders hohes Maß an Interaktion auszeichneten.

Im Workshop zum Debriefing der von Elisabeth Vogel wurden beispielsweise alle aufgefordert in Gruppen, Schlüsselgeschichten zu erzählen. Viele Lösungen und Fallbeispiele, die vorgestellt wurden hatten einen sehr deutlichen technischen Bezug und so war es auch nicht verwunderlich, dass auch die meisten Aussteller aus der IT-Branche kamen.

Am ersten Tag hatten wir noch die Twitter-Wall vermisst, aber da es ohnehin leider nur wenige Teilnehmer gab, die getwittert haben, hat auch hier das Veranstaltungsmanagement den richtigen Spürsinn bewiesen und in diesem Jahr den Twitter-Trend noch zurückgehalten. Dafür haben einige Blogger (z.B. Wimblog, FoBiKom oder kmu-blog) die WiMa-Tage aufgegriffen.

Wir haben einige spannende neue Anregungen für den Call for Papers der Community of Knowledge mitnehmen können und hoffen, auf den WiMa-Tagen einige Autoren für das Thema des Calls „Wissensmanagement von Morgen und Übermorgen – Trends, Visionen und Herausforderungen“ gewinnen zu können.

Ein Highlight kam erst ganz am Ende des zweiten Tages: „Trends im japanischen Wissensmanagement“ von Parissa Haghirian. So wurde einem zum Abschluss noch einmal eine neue Perspektive vorgeführt, dass Wissensmanagement in anderen Kulturen völlig anderes gelebt wird und der Wille zum Wissen nur eine Frage der Einstellung ist.

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One Response to “Zwei Tage voller Wissensmanagement”

  1. Nicolas Fitz sagt:

    Ein sehr anregender und interessanter Bericht. Danke

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