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Kommentare zu: Bundesverband Wissensbilanz gegründet – Totengräber oder Hoffnungsträger? https://blog.community-of-knowledge.de/blog/bundesverband-wissensbilanz-gegrundet-totengraber-oder-hoffnungstrager Wissensmanagement in Theorie und Praxis Mon, 12 Oct 2020 08:30:04 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.6.21 Von: Steffen Doberstein https://blog.community-of-knowledge.de/blog/bundesverband-wissensbilanz-gegrundet-totengraber-oder-hoffnungstrager/comment-page-1#comment-1487 Thu, 14 Jun 2012 19:41:04 +0000 http://blog.community-of-knowledge.de/?p=1961#comment-1487 Ein Hallo an alle interessierten Leser. Ich hatte die Diskussion parallel auch in XING-Gruppen angestoßen. Wer dort Mitglied ist, kann diese dort weiterverfolgen.
http://kurzlink.de/KliDqqoz7
http://kurzlink.de/GLq8dLwWc

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Von: stephan tanneberger https://blog.community-of-knowledge.de/blog/bundesverband-wissensbilanz-gegrundet-totengraber-oder-hoffnungstrager/comment-page-1#comment-1485 Tue, 12 Jun 2012 11:17:13 +0000 http://blog.community-of-knowledge.de/?p=1961#comment-1485 Totengräber oder Hoffnungsträger? _ _ oder Belanglosigkeit?

„Und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann gründe ich …“ einen Verband.
Der Bundesverband Wissensbilanz, der auf seiner Website zwar die Partner (Fraunhofer und noch mal Fraunhofer) nennt, aber nicht seinen Vorstand (Fraunhofer), Pressemann (Fraunhofer) oder Geschäftsführer (Fraunhofer), kann sich meiner Ansicht nach auch einer dritten Alternative neben Totengräber oder Hoffnungsträger zuwenden: Belanglosigkeit. Denn was mit der Förderung aus dem Bundesetat nicht gelang und nun bereits die Academy-sierung erträgt (Resterampe? ABM?), ist ja gar nicht zu einer steilen vertikalen Entwicklung verpflichtet.
Dafür möchte ich ein gewichtiges Argument anführen, welches in der Debatte über die Durchsetzungskraft der Methode „Wissensbilanz“ noch immer selten gesehen wird. Die Strategie für den breiten Roll out der Methode war und ist falsch. Innovationen werden nur dann aufgesogen, wenn sie konkrete, im (Wahrnehmungs-)Feld der Betriebe bekannte und schmerzhaft spürbare Probleme aus dem Weg räumen. Denn in den langen Linien, in denen Wissensbilanzierer sich im Recht sehen, ‚ticken‘ die Betriebe und ihre Leitungen nicht. Oder bildhaft ausgedrückt: Die Wissensbilanz wird an einer Rennstrecke feilgeboten, wo einerseits kaum einer anhalten will und andererseits der prognostizierte ‚Schaden‘ außerhalb der von den Rennfahrern überschaubaren Strecke liegt. Die strategischen Überlegungen zur Verbreitung der Wissensbilanz-Methode müssten starten mit der Frage: Wie sehen die Betriebe ihren Engpass in der Verwertung intellektuellen Kapitals?
Trotzdem war das Ringen um die Wissensbilanz-Methode bislang richtig und die staatliche Finanzierung eine vorausschauende Unterstützung; doch nun wird alles im Kessel des IPK weitergerührt und das sind versandende Bemühungen. Sie offenbaren eine Unfähigkeit des Bundesverbandes Wissensbilanz, nämlich sich nicht offen an andere Bewegungen in der Szene anzukoppeln und die breite Basis zu suchen. Dies sollte ganz schnell und intensiv bearbeitet werden, damit nur ein Geburtsfehler ist und nicht zum Webfehler wird. (Auch hierfür gäbe es eine schöne statistische Vergleichszahl: Welchen ‚Durchdringungsgrad‘ für das Wissensmanagement hat die Wissensbilanzierung, wenn man nur die Anzahl der Betriebe mit WisensmanagerInnen zu den bilanzierten Betrieben in Beziehung setzt?)
Insofern bin ich der Ansicht, dass der Verband die Wissensbilanz nicht retten kann/wird; das Tool wird bleiben, auch wenn es wieder und noch mal abgespeckt, umetikettiert und verpulvert wird wie der InCaS-Ableger. Die Positionierung der Wissensbilanz als beliebtes und eingesetztes Tool der Organisationsentwicklung wird in Zukunft von anderen Akteuren getragen werden (müssen), die – bereits winkend – im Blinden Fleck des Fraunhofer Instituts stehen.

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