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Kommentare zu: Grenzt das Internet an „Körperverletzung“? https://blog.community-of-knowledge.de/blog/grenzt-das-internet-an-koerperverletzung Wissensmanagement in Theorie und Praxis Mon, 12 Oct 2020 08:30:04 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.6.21 Von: biocom https://blog.community-of-knowledge.de/blog/grenzt-das-internet-an-koerperverletzung/comment-page-1#comment-45298 Tue, 10 Mar 2020 04:03:57 +0000 http://blog.community-of-knowledge.de/?p=961#comment-45298 biocom

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Von: 新作をおすすめします https://blog.community-of-knowledge.de/blog/grenzt-das-internet-an-koerperverletzung/comment-page-1#comment-38621 Thu, 16 Jul 2015 02:26:31 +0000 http://blog.community-of-knowledge.de/?p=961#comment-38621 人気色2015
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Von: music social network https://blog.community-of-knowledge.de/blog/grenzt-das-internet-an-koerperverletzung/comment-page-1#comment-6973 Mon, 13 Oct 2014 20:48:33 +0000 http://blog.community-of-knowledge.de/?p=961#comment-6973 music social network

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Von: люминофорная краска купить https://blog.community-of-knowledge.de/blog/grenzt-das-internet-an-koerperverletzung/comment-page-1#comment-4378 Fri, 12 Sep 2014 02:23:57 +0000 http://blog.community-of-knowledge.de/?p=961#comment-4378 люминофорная краска купить

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Von: D. Lux https://blog.community-of-knowledge.de/blog/grenzt-das-internet-an-koerperverletzung/comment-page-1#comment-1334 Thu, 14 Oct 2010 11:49:44 +0000 http://blog.community-of-knowledge.de/?p=961#comment-1334 Im großem Interesse habe ich diesen Artikel gelesen.

Die „Körperverletzung“ durch Verlust der Unterscheidung von Bedeutsamen und Zweckdienlichem, durch Informationsflut und -stress stimme ich völlig zu. Kurz gesagt verdummt der Mensch. Und stresst sich dabei noch.

Die Beurteilung der sozialen Netzwerke teile ich nicht, da sie für mich völlig der Natur des Menschen folgen und lediglich das Gespräch aus dem Stiegenhaus und beim Greißler jetzt wieder neu – in Facebook beispielsweise – ermöglicht.

lg DL

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Von: Erich Feldmeier, Institut für Querdenkertum https://blog.community-of-knowledge.de/blog/grenzt-das-internet-an-koerperverletzung/comment-page-1#comment-1310 Tue, 24 Aug 2010 19:07:44 +0000 http://blog.community-of-knowledge.de/?p=961#comment-1310 Ich finde die Reduktion des Information Overload auf das Thema Internet befremdlich.
Zuboff/Maxmin haben schon vor Jahren http://www.thesupporteconomy.com verfasst:
!!“women as history’s shock absorber“!!
Diverse Autoren haben Zeit als die neue Währung bezeichnet und
Familien-ManagerInnen wissen recht gut um ‚Den Alltag‘, vgl.
http://ed.iiQii.de/gallery/search.php?searchstring=heimatfront
http://ed.iiQii.de/gallery/Querdenkerinnen/TanjaBusse_wdr_de
http://ed.iiQii.de/gallery/Querdenkerinnen/Marie_LuiseLewicki_eltern_de
etc. etc.

Ich habe zu den diversen diesbezüglichen Artikeln in der SZ einen Leserbrief verfasst, 21.07.10:
Nicholas Carr: Den digitalen Faden verloren, 13.07.
Steven Pinker: Digital macht nicht dümmer, 05.07.
Axel Rühle: Redakteur Robinson auf der Offline-Insel , 20.07.
Interview mit Maryanne Wolf: „Sorgen Sie für ein Haus voller Bücher!“, 16.07.

Die zentralen Argumente: Man wird durch Internet-Nutzung nicht dümmer, Bsp. erfolgreiche Wissenschaftler
und: ‚Das Steinzeit-Robinson-Verhalten führt zu unerträglicher Mehrbelastung anderer‘ sind m.E. vollkommen richtig.
(Brillante Forscher können(!) trotzdem stupide, kommunikations-gestörte Technokraten sein).

Zweifelsfrei leisten ‚Internet & digitale Werkzeuge & Medien‘ einen großartigen Beitrag zu unserer hochentwickelten Gesellschaft
und sind wie (fast) alle andern technologischen Errungenschaften nicht mehr wegzudenken.

Es handelt sich auch nicht um ein Ja oder Nein sondern um einen vernünftigen Umgang.
Frank Schirrmacher hat in Payback sehr anschaulich geschildert, daß die Tochter der Huffington-Post Chefredakteurin
ein Blackberry bekommt um besser bzw. ‚überhaupt‘ mit ihrer Mutter kommunizieren zu können.
Die Frage ist: Wollen wir das?

Wegzudenken sind sicherlich auch nicht die Beiträge einer ganzen Reihe von Hirnforschern
wie Gerald Hüther, Ernst Pöppel, Detlef Linke, Gerhard Roth, Wolf Singer / Mathieu Ricard,
die gerade auch die kindliche Gehirnentwicklung thematisieren.
Daniel Goleman spricht immerhin von einem Massen-Experiment mit ungewissem Ausgang,
weil die heutigen Erwachsenen eben noch ‚herkömmlich‘ erzogen wurden.

Das heutige Gehirn wurde in Zeiträumen von Millionen Jahren entwickelt und es wäre fatal zu glauben,
daß die Verarbeitungskapazität des Gehirns nur deswegen gestiegen ist, weil heute mehr Informationen zur Verfügung stehen.
Der Zeit-Aspekt ist schliesslich nicht wegzudenken. Der Tag hatte früher auch nur 24 Stunden.
In der Zeit, in der man sich mit SMS, Updates etc. beschäftigt konnte man sich früher mit Dreisatz, Philiosophie etc. auseinandersetzen.
Tanjev Schultz weist deshalb zurecht darauf hin: Wie soll das alles gehen, bei gleichzeitiger Schulzeitverkürzung?
Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht, argumentiert Remo Largo.
Niemand würde heute mehr argumentieren, daß man immer mehr Informationen oben reinkippt und unten TOP-Bildung rauskommt.

Mahzarin Banaji, wie Pinker bei edge.org aktiv, thematisiert in ihren psychologischen Experimenten die Wahrnehmung.
Eklatante Ignoranz hersche z.B. bei Rassismus und Ausgrenzung vor, !nicht aus moralischen Gründen!

Es fehlt ganz einfach an der Wahrnehmung ‚Der Anderen‘ und der vielen ‚menschlichen‘ Dinge,
die nicht in Zahlen, Tabellen und Folien fassbar und auszudrücken sind.

Nicht nur Personaler, Geschäftsführer und Lehrer wissen, daß ’selbstverständliche‘ Dinge nicht sitzen bzw. vergessen werden,
wenn man sie länger nicht mehr geübt & gebraucht hat.
Auch die Rolle der Muße und des Schlafes zur Festigung des Gelernten ist heute zweifelsfrei erwiesen.

„Nach der jüngsten Ausbildungsstudie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) organisiert mehr als die Hälfte der Firmen in irgendeiner Form Nachhilfe für die Auszubildenden. Das Spektrum reicht von *Bruchrechnen und Dreisatz*, deutscher Grammatik und englischer Konversation bis hin zu Teambildungskursen, die auch klassische Sekundärtugenden wie Pünktlichkeit, Ordnung und Disziplin fördern sollen.“
(Nachhilfe für Neulinge, SZ, 10.07.10)
Eben!

Unsere Gehirne sind -in aller Regel- nur zu einer bestimmten Verarbeitungskapazität in der Lage:
http://ed.iiQii.de/gallery/Science-TheOnlyNews/JoshuaDGreene_edge_org
http://ed.iiQii.de/gallery/Science-TheOnlyNews/DavidPizarro_edge_org
http://ed.iiQii.de/gallery/search.php?searchstring=dreisatz

Irgendwas muss ‚hinten runter‘ fallen.

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Von: Ingo Frost https://blog.community-of-knowledge.de/blog/grenzt-das-internet-an-koerperverletzung/comment-page-1#comment-1302 Tue, 10 Aug 2010 15:57:06 +0000 http://blog.community-of-knowledge.de/?p=961#comment-1302 Spannend auch aus Sicht der Wikipedia: Dort findet ständig ein Lernprozess statt – Wie verhält man sich in einem Raum in dem es per Definition keine Autorität gibt, also der Beitrag von Prof.Dr. von HinzUndKunz auch wieder gelöscht werden kann? Neue mediale Räume verlangen soziale Lernprozesse, die Zaungäste nur schwer erfassen können.

Die 4. These, dass Menschen davon abgehalten werden kreativ zu sein finde ich kaum haltbar, denn das Internet ist die größte Ideensammlung (sammt Umsetzung, z.B. in Form von Wikipedia oder eine Unmenge an Freier Software) die wir je hatten. Kreativität und Wissen hängen auch eng zusammen und Wissen war nie so vielen Menschen zugänglich wie heute durch das Internet (z.B. durch die Open Access-Bewegung).

Was die Informationsflut anbelangt: Auch hier gab es schon immer soziale Methoden damit umzugehen (also z.B. nicht selbst versuchen den besten Handyvertrag zu finden, sondern mit Freunden sprechen, die gerade selbst dazu recherchiert haben). Solches Wiederverwenden oder gar Professionalisieren von Recherche-Prozessen werden sicher immer notwendiger…

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